Im Mai 2026 gaben wir für die Teilnehmenden des Internationalen Sommercamps einen Workshop mit dem Titel „Von kollektiver Erinnerung zu kollektiven Träumen – Eine Reise durch drei Zeitabschnitte“. Im Mittelpunkt des Workshops stand die Frage, wie wir gemeinsam Geschichten und Zukunftsvisionen erzählen und in Erinnerung behalten. Dies ist besonders in einer Stadt wie Zeitz relevant, die viele ostdeutsche Herausforderungen nach der Wiedervereinigung verkörpert: der Abbau der etablierten Industrie und oder deren Privatisierung, eine mangelhafte Infrastruktur und geringe Perspektiven für die schrumpfende Bevölkerung. Wie kann man an solch einem Ort von einer besseren Zukunft träumen? Die Teilnehmenden begannen damit, die Geschichte von Zeitz anhand verschiedener Erzählungen, Gegenstände, Archivmaterials und der Geschichten der Einwohner*innen zu analysieren. Ausgehend von vor Ort gesammelten Eindrücken und Empfindungen und dem Reichtum ihrer bisherigen Erfahrungen und Hoffnungen, kartierten wir anschließend kollektive Träume durch kreatives Schreiben. Dabei reflektierten wir über unseren eigenen Einfluss und den der anderen bei der Gestaltung dieser Zukunft, sowie über die politischen Dimensionen von Geschichten und deren Erzählweise.


Eine Zusammenarbeit mit:
Johanna Catalina Soto Vargas (Co-Leitung)
Stiftung Bauhaus Dessau

Die Träume von Zeitz

Im Mai 2026 gaben wir für die Teilnehmenden des Internationalen Sommercamps einen Workshop mit dem Titel „Von kollektiver Erinnerung zu kollektiven Träumen – Eine Reise durch drei Zeitabschnitte“. Im Mittelpunkt des Workshops stand die Frage, wie wir gemeinsam Geschichten und Zukunftsvisionen erzählen und in Erinnerung behalten. Dies ist besonders in einer Stadt wie Zeitz relevant, die viele ostdeutsche Herausforderungen nach der Wiedervereinigung verkörpert: der Abbau der etablierten Industrie und oder deren Privatisierung, eine mangelhafte Infrastruktur und geringe Perspektiven für die schrumpfende Bevölkerung. Wie kann man an solch einem Ort von einer besseren Zukunft träumen? Die Teilnehmenden begannen damit, die Geschichte von Zeitz anhand verschiedener Erzählungen, Gegenstände, Archivmaterials und der Geschichten der Einwohner*innen zu analysieren. Ausgehend von vor Ort gesammelten Eindrücken und Empfindungen und dem Reichtum ihrer bisherigen Erfahrungen und Hoffnungen, kartierten wir anschließend kollektive Träume durch kreatives Schreiben. Dabei reflektierten wir über unseren eigenen Einfluss und den der anderen bei der Gestaltung dieser Zukunft, sowie über die politischen Dimensionen von Geschichten und deren Erzählweise.


Eine Zusammenarbeit mit:
Johanna Catalina Soto Vargas (Co-Leitung)
Stiftung Bauhaus Dessau