

Image sources:
- Collage of Research Material: Excerpt from Erich Mühsam’s Diaries – 16.01.1915 https://www.xn--mhsam-tagebuch-gsb.de/tb/diaries.php#d_1915_01_16 ; Portrait of Erich Mühsam „Porträtfoto 1913“ https://www.xn--mhsam-tagebuch-gsb.de/images/general/em_1913.jpg; „The Library of Everything“ by Sean Brodley, Licensed under Creative Commons https://storyseedlibrary.org/art/sean-bodley-library-of-everything/; Pebeco Advert, Italy, 1912 https://www.beiersdorf.com/~/media/Beiersdorf/about-us/our-history/chronicle/2023/chronicle-04/Beiersdorf-chronicle-04-german.pdf; Fotography of the book „The Mushroom at the End of the World“ by Anna Tsing, taken by Hannah Schoenicke; Fotography of the books „Being Ecological“ and „Ecology Without Nature“ by Timothy Morton, taken by Hannah Schoenicke | All Rights Reserved
- Screenshot of website www.myzelium-tagung.de, taken on 09.03.2026: Myzelium Tagung
Um das „Geschichte(n) schreiben – Fiktionales Schreiben als anarchistische Wissenspraxis“ ging es bei einem Workshop im Rahmen der Myzelium Tagung für anarchistische Studien in Leipzig.
Dabei erprobten die Teilnehmenden und ich das Geschichten ausdenken, schreiben und erzählen als aktive anarchistische Wissenspraxis: dezentral, kollektiv und nicht hierarchisch. Auf drei Zeitebenen – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft widmeten wir uns unterschiedlichen Zwecken, die fiktionale Erzählungen als Wissensmethode erfüllen können. Denn Geschichten zu schreiben und zu erzählen heißt eine fiktionale Welt zu erschaffen, die eine sehr reale Spur hinterlässt. Geschichten verändern und erschaffen die Welt. Sie sind in ihrer Natur persönlich, verbinden uns und beanspruchen dabei keine objektive Wahrheit für sich. Sie können als Werkzeug der kritischen Theorie dienen, Unsichtbares und Marginalisiertes sichtbar und erfahrbar machen und uns helfen (bessere) Zukünfte zu erdenken und herbei zu sehen.