Um das „Geschichte(n) schreiben – Fiktionales Schreiben als anarchistische Wissenspraxis“ ging es bei einem Workshop im Rahmen der Myzelium Tagung für anarchistische Studien in Leipzig.
Dabei erprobten die Teilnehmenden und ich das Geschichten ausdenken, schreiben und erzählen als aktive anarchistische Wissenspraxis: dezentral, kollektiv und nicht hierarchisch. Auf drei Zeitebenen – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft widmeten wir uns unterschiedlichen Zwecken, die fiktionale Erzählungen als Wissensmethode erfüllen können. Denn Geschichten zu schreiben und zu erzählen heißt eine fiktionale Welt zu erschaffen, die eine sehr reale Spur hinterlässt. Geschichten verändern und erschaffen die Welt. Sie sind in ihrer Natur persönlich, verbinden uns und beanspruchen dabei keine objektive Wahrheit für sich. Sie können als Werkzeug der kritischen Theorie dienen, Unsichtbares und Marginalisiertes sichtbar und erfahrbar machen und uns helfen (bessere) Zukünfte zu erdenken und herbei zu sehen.


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Myzelium Tagung

Um das „Geschichte(n) schreiben – Fiktionales Schreiben als anarchistische Wissenspraxis“ ging es bei einem Workshop im Rahmen der Myzelium Tagung für anarchistische Studien in Leipzig.
Dabei erprobten die Teilnehmenden und ich das Geschichten ausdenken, schreiben und erzählen als aktive anarchistische Wissenspraxis: dezentral, kollektiv und nicht hierarchisch. Auf drei Zeitebenen – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft widmeten wir uns unterschiedlichen Zwecken, die fiktionale Erzählungen als Wissensmethode erfüllen können. Denn Geschichten zu schreiben und zu erzählen heißt eine fiktionale Welt zu erschaffen, die eine sehr reale Spur hinterlässt. Geschichten verändern und erschaffen die Welt. Sie sind in ihrer Natur persönlich, verbinden uns und beanspruchen dabei keine objektive Wahrheit für sich. Sie können als Werkzeug der kritischen Theorie dienen, Unsichtbares und Marginalisiertes sichtbar und erfahrbar machen und uns helfen (bessere) Zukünfte zu erdenken und herbei zu sehen.


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